Review: Kuroko no Basket

Kuroko no Basket ist mittlerweile einer der Populärsten Sport-Manga-Serien aller Zeiten, aber was macht den Manga so besonders?

Worum geht es?

volume_1Kuroko war ein Mitglied der „Generation of Miracales“, einem legendären
Mittelschul-Basketballteams, dass nur aus Basketballgenies bestand. Er selbst ist mit wenig Talent gesegnet, allerdings nutzt er seine ungewöhnlich schwache Präsenz dazu, sich auf das Passen zu spezialisieren, um der 6. Mann des Teams zu werden. In der Gegenwart angekommen, hat sich die GoM getrennt und jeder geht seine eigenen Wege. Kuroko geht zur Serin High und trifft dort auf Kagami Taiga, einem ebenfalls sehr talentierten Spieler. Die beiden versuchen, zusammen mit dem restlichen Team, die anderen Mitglieder GoM zu besiegen und die Meisterschaft zu gewinnen.

Stärken

Die klare Stärke des Mangas sind die Charaktere. Jedes Mitglied der GoM und auch generell jeder Charakter in der Story hat eine klar definierte Persönlichkeit.

Zum Beispiel gibt es den Shooting Guard Midorima Shintaro, der stark an Horoskope und das Schicksal glaubt oder den Power Forward Aomine Daiki der davon überzeugt ist, dass niemand ihm auch nur ansatzweise gewachsen ist. Jeder Charakter macht im Verlauf des Mangas Veränderungen durch. Gerade die GoM erkennt Fehler ihrer alten Denkweisen und knüpft Freundschaften mit ihren neuen Teams.

Eine weitere Sache die der Manga gut macht, ist die Regeln des Sports nicht komplett zu ignorieren und sogar zu erklären. Es werden grundsätzliche Sachen wie der Schrittfehler, bis hin zu komplizierten Trickshoots beleuchtet .Um es kurz zu machen….wer Kuroko no Basket gelesen oder gesehen hat, kennt wahrscheinlich mehr Regeln als der durchschnittlicher Deutsche Basketballfan.

Kritik

Jede Figur hat, wie es natürlich für Animes üblich ist, auch eine emotionale Bindung zum Basketball. Hier fängt dann auch meine Kritik an. Manche Storystränge sind sehr gut ausgearbeitet, während andere ein bisschen zu forciert wirken.

Himuro_teaches_Kagami.pngAls Beispiel kann man den Storystrang von Kagami und seinem damalig besten Freund Tatsuya Himoru nehmen. Kagami wurde zwar ursprünglich in Japan geboren, ist aber dann in der dritten Klasse in die USA gezogen. Dort hatte er es zunächst schwer, Freunde zu finden. Eines Tages trifft er dann auf Tatsuya, der ihn fragt, ob er Lust hat Basketball zu spielen. Bald darauf verbringen sie viel miteinander und Tatsuya bringt Kagami alles bei, was er über Basketball weiß. Sie fangen sogar an, sich als Brüder zu sehen.

Nach dem Schulabschluss verlieren sie den Kontakt. Zufällig treffen sie sich dann in gegnerischen Basketballteams wieder. Beide spielen immer und immer wieder gegeneinander und zunächst schien es ihnen Spaß zu machen, aber eines Tages sagt Tatsuya, aus heiterem Himmel, dass er nicht mehr Kagamis Bruder sein kann, wenn er noch ein Match verliert. Kagami verfehlt im nächsten Spiel absichtlich den entscheidenden Korbleger um die Beziehung aufrecht zu erhalten. Natürlich fühlt sich Tatsyua verletzt, weil er von seinem Bruder bemitleidet wurde und lässt Kagami keine Wahl mehr. Wenn Kagami verliert, müssen sie so tun, als wären sie nie Brüder gewesen und wenn Kagami gewinnt, sind sie keine Brüder mehr. Kagami zieht wieder zurück nach Japan, bevor sie das nächste Mal spielen konnten.

Das Problem hierbei ist, dass der Konflikt zu plötzlich kam. Mir ist klar, dass Tatsuya neidisch war und wusste dass ihm das Talent fehlt, Kagami zu übertreffen, aber deshalb diese Beziehung zerstören zu wollen, kommt mir dann doch sehr aus der Luft gegriffen vor. Aber das ist eine subjektive Meinung.

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Resultat

Kuroko no Basket gehört zu meinen absoluten Lieblingsmangas und hat mich selbst dazu inspiriert, Basketball zu spielen. Ich bin auch kein Mitglied der GoM, aber trotzdem habe ich sehr viel Spaß daran gefunden. Für mich ist das Ziel eines Sportmangas den Leser dazu zu bringen, den Sport mal auszuprobieren und genau das schafft KnB. Natürlich hat er auch seine Schwächen, aber die stärken überwiegen für mich ganz klar.

 

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